Grundlagen

Elektromechanische Antriebe erklärt

Wer neu in das Thema elektromechanische Linearantriebe einsteigt, steht oft vor Fragen: Welche Arten gibt es, wie funktionieren sie und worin unterscheiden sie sich? Ohne Vorwissen ist der Überblick schwer – vor allem bei vielen neuen Begriffen.

Hier erfahren Sie, welche elektromechanischen Antriebe es gibt und wie sie funktionieren.

Wie Sie diese Probleme lösen – mit praxisnahen Artikeln

Rotes X Abbruch Piktogramm

Ich will keine falsche Entscheidung treffen, weil ich die Unterschiede nicht kenne

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Ich suche eine Lösung für meine Anwendung – aber ich kann das Angebot nicht richtig einordnen

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Ich möchte die Technik besser verstehen, bevor ich mit Lieferanten spreche oder Angebote vergleiche

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Ich weiß gar nicht, welche Arten von elektromechanischen Antrieben es überhaupt gibt

Was sind elektromechanische Linearantriebe?

Elektromechanische Linearantriebe sind technische Systeme, die mithilfe eines Elektromotors eine geradlinige (lineare) Bewegung erzeugen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Lasten bewegt, gehoben, verschoben oder präzise positioniert werden müssen – ganz ohne Hydraulik oder Pneumatik.

Typische Vertreter sind etwa Spindelhubgetriebe, Elektrozylinder, Schubketten (Linearketten), Mini-Zylinder oder elektrische Stellantriebe. Diese Antriebe wandeln die rotierende Bewegung eines Motors in eine lineare Bewegung um, zum Beispiel über eine Gewindespindel, Zahnstange oder Kettensysteme.


Wo werden sie eingesetzt?

Elektromechanische Linearantriebe finden sich in zahlreichen Branchen und Anwendungen, darunter:

  1. Maschinenbau: Heben, Verstellen, Klemmen oder Positionieren von Werkstücken und Modulen
  2. Automatisierungstechnik: Bewegungen in Montage- und Fertigungsprozessen
  3. Medizintechnik: Positionierung von Patientenliegen oder Diagnosegeräten
  4. Gebäudetechnik: Öffnen und Schließen von Lüftungsklappen oder Fassadenelementen
  5. Land- und Fahrzeugtechnik: Verstellen von Klappen, Riegeln oder Anbaugeräten
  6. Solaranlagen: Nachführung von Modulen zur optimalen Ausrichtung


Überblick statt Überforderung

Elektromechanische Linearantriebe bieten viele Vorteile – aber wer sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigt, stößt schnell auf viele Begriffe und Möglichkeiten. Um die passende Lösung zu finden, hilft es, die wichtigsten Bauformen und Funktionsweisen zu kennen. Genau dafür gibt der unten aufgeführte Lernpfad eine verständliche Einführung.

GROB Antriebstechnik - Antriebe

Los geht's:

Hubgetriebe Kubisch - GROB GmbH Antriebstechnik

Hubgetriebe

Hubgetriebe

Hochleistungshubgetriebe HMC - GROB GmbH Antriebstechnik

Hochleistungshubgetriebe (HMC)

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Schnellhubgetriebe - GROB GmbH Antriebstechnik

Schnellhubgetriebe

Schnellhubgetriebe

Schubkette SK - GROB GmbH Antriebstechnik

Schubkette

Schubkette

MINI Antrieb wassergeschützt - GROB GmbH Antriebstechnik

MINI Antrieb

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Elektrozylinder Nahaufnahme

Elektrozylinder

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Stellantrieb IP66

Stellantriebe

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Kugelgewindespindeln - GROB GmbH Antriebstechnik

Hochpräzisions-Kugelgewindetriebe (KGT)

Hochpräzisions-Kugelgewindetriebe (KGT)

Spindeln Lohnarbeit

Gewindetriebe

Gewindetriebe

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Auswahl & Entscheidungshilfen

Erfahren Sie, wie Sie Ihren Antrieb richtig aussuchen und was Sie bei der Auswahl beachten müssen.

Häufig gestellte Fragen

Ein Spindelhubgetriebe ist die Kombination einer Spindel (Schraube) mit einer Mutter (Schneckenrad oder Laufmutter), welches durch ein Schneckengetriebe eine Drehbewegung in eine Linearbewegung umwandelt.

Wie Hubgetriebe funktionieren und wo sie angewendet werden chevron_right

Eine Schubkette ist eine Art Kette, die sich nicht nur ziehen, sondern auch schieben lässt. Wenn die Glieder der Kette zusammengeschoben werden, bleiben sie stabil und starr, sodass man damit Dinge vorwärts bewegen kann. Sie wird oft in Maschinen benutzt, um etwas zu heben oder zu schieben.

Was eine Schubkette ist und wo sie angewendet wird - GROB chevron_right

Grundausführung: Die Spindel macht die Axialbewegung selbst.

Laufmutterausführung: Die Spindel steht immer im Raum, dreht sich aber. Auf der Spindel läuft dann die Mutter hoch und runter.

Wie funktionieren Hubgetriebe und wo werden sie angewendet? chevron_right

Ein Elektrozylinder ist ein elektromechanischer Aktuator, der linear arbeitet und durch elektrische Energie angetrieben wird, um Bewegung zu erzeugen.

Was ein Elektrozylinder ist und wo es angewendet wird - GROB chevron_right

Ein Gewindetrieb ist eine mechanische Vorrichtung, die eine Rotationsbewegung in eine lineare Bewegung umwandelt. Er besteht aus einer Spindel und einer Mutter mit passendem Gewinde.

Gewindetriebe: Trapezgewinde vs. Kugelgewinde - GROB GmbH chevron_right
  1. Kubisch & Klassisch: lediglich äußerliche Unterschiede. Philosophiefrage, was einem besser gefällt. Leistungsdaten nahezu identisch
  2. HMC: im Standard bis 3000 1/min am Eingang, mit Ölfüllung und Kühlrippen - explizit höhere dynamische Belastbarkeit
  3. KH: explizit hohe Dynamik, Belastbarkeit sinkt auf max. 90kN
Welche Arten von Spindelhubgetrieben gibt es - GROB GmbH chevron_right

Ein Schnellhubgetriebe ist eine mechanische Vorrichtung, die eine schnelle und präzise lineare Bewegung ermöglicht. Es wird oft in Anwendungen mit kurzen Hüben und hohen Geschwindigkeiten eingesetzt.

Was sind Schnellhubgetriebe und wo werden sie angewendet? chevron_right

Die Kette der Schubkette besteht aus Gliedern, die sich auf die Schultern und Bolzen des Folgeglieds stützen. Die Kette der TowerChain ist durch Kettenglieder in U-Form aufgebaut und ermöglicht eine höhere Stabilität. Dadurch werden ungeführte Hübe von über 4 m möglich.

Beide Gewindearten haben ihre Berechtigung. Tendenziell werden Kugelgewinde eingesetzt für schnelle und präzise Hubbewegungen. Trapezgewinde werden eingesetzt, wenn es rein um eine Verstellung geht oder der Betrieb etwas rauer ist.

Ein Elektrozylinder wandelt elektrische Energie in lineare Bewegung um. Dies geschieht durch einen Motor, der eine Spindel antreibt, die wiederum eine Last bewegt.

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