Auslegungen & Berechnungen
Wer Linearantriebe auslegen oder berechnen will, steht schnell vor technischen Hürden.
Welche Werte sind entscheidend? Wie berechne ich die Lebensdauer? Und wie gehe ich mit Faktoren wie Einschaltdauer oder Sicherheitsreserven um?
Hier erfahren Sie, wie Sie elektromechanische Antriebe richtig auslegen.
Wie Sie diese Probleme lösen – mit praxisnahen Artikeln
Die Grundlage für zuverlässige Antriebstechnik
Die richtige Auslegung ist entscheidend, wenn ein elektromechanischer Antrieb seine Aufgabe zuverlässig und dauerhaft erfüllen soll. Ob Hubgetriebe, Elektrozylinder oder Schubketten – wer hier ungenau plant, riskiert Folgekosten oder Ausfälle.
Worauf es wirklich ankommt
Neben offensichtlichen Größen wie Last, Hub und Geschwindigkeit spielen oft unterschätzte Faktoren eine Rolle: Umgebungstemperatur, Einbaulage oder Seitenkräfte können die Dimensionierung wesentlich beeinflussen. Dieser Themenbereich hilft dabei, Rechenwege zu verstehen, typische Fehler zu vermeiden und Schritt für Schritt zur passenden Lösung zu gelangen – praxisnah und verständlich.
Integration & Bauraumoptimierung
Häufig gestellte Fragen
Ausschlaggebend für die Motorgröße ist die Leistung, welches sich aus dem Produkt von Drehzahl und Drehmoment ergibt. Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem Lerncenter unter Auslegung Spindelhubgetriebe.
Notwendige Berechnungen vor dem Kauf eines Hubgetriebe chevron_rightJa, für Hubgetriebe mit Kugel- oder Rollengewindetriebe kann eine Lebensdauer berechnet werden. Bei Trapezgewindetrieben ist keine Lebensdauerberechnung möglich. Mehr zu den Berechnungen finden Sie hier.
Dazu haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten
- Änderung des Untersetzungsverhältnisses
- Änderung der Spindelsteigung
- Änderung der Motordrehzahl
Alle Maßnahmen können Sie auch in vielen Standardausführungen bei uns bestellen.
Dazu gibt es keine Berechnungsgrundlage. Die Knicklänge wurde durch Tests ermittelt. Ein entsprechendes Diagramm für horizontale Anwendungen finden Sie hier: Gesamtkatalog 2023 (grob-antriebstechnik.de). Bei vertikalen Anwendungen wenden Sie sich an uns.
- Last muss geführt sein
- Schubkettengröße muss richtig gewählt sein
- Es sollte über eine Rampe gefahren werden
Dazu gibt es keine Berechnungsgrundlage. Tests haben gezeigt, dass bei Standardketten 250.000 Zyklen und vergütete Ketten 1.000.000 Zyklen realistische Werte darstellen.
Die Einschaltdauer (ED) gibt an, wie lange ein elektromechanischer Antrieb innerhalb eines bestimmten Zeitraums betrieben werden kann, ohne zu überhitzen. Sie wird meist als prozentualer Wert angegeben und bezieht sich auf einen 10-Minuten-Zyklus.
Die Lebensdauer kann theoretisch errechnet werden. Grundlage dafür ist die Lebensdauerberechnung für Kugellager. Sie wird beeinflusst von der Drehzahl, der Tragzahl und der Axialkraft.
DN = Durchmesser × Drehzahl. Mit dieser Formel kann die maximale Mutterdrehzahl errechnet werden.