Problem

Warum Ihr Antrieb für schnelle Hubbewegungen zu langsam ist

Wenn Bewegungen in Ihrer Anwendung länger dauern als vorgesehen, ist der Antrieb der begrenzende Faktor. Gerade bei kurzen Taktzeiten fällt auf, wenn eine Last nicht schnell genug bewegt oder positioniert werden kann.

Typische Anzeichen

Woran Sie erkennen, dass Ihr Antrieb zu langsam ist

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Längere Taktzeiten

Wenn die Bewegung des Antriebs zu lange dauert, verlängert sich auch der gesamte Prozess. Besonders bei wiederkehrenden Hubbewegungen wird dadurch die gewünschte Taktzeit überschritten.

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Leistung bleibt ungenutzt

Der Antrieb läuft bereits mit hoher Drehzahl, erreicht aber trotzdem nicht die benötigte Geschwindigkeit. Die mögliche Maschinenleistung wird somit nicht vollständig ausgeschöpft.

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Wartezeiten im Prozess

Der nächste Arbeitsschritt kann erst beginnen, wenn die Last ihre Position erreicht hat. Der Antrieb wird damit zum zeitlichen Engpass innerhalb des gesamten Bewegungsablaufs.

Ursache

Warum die Bewegung länger dauert als geplant

Wie schnell sich eine Last bewegt, hängt bei einem Hubantrieb davon ab, wie viel Weg die Spindel pro Umdrehung zurücklegt und mit welcher Drehzahl sie betrieben werden kann. Soll die Geschwindigkeit erhöht werden, muss deshalb entweder die Drehzahl steigen oder eine größere Steigung gewählt werden.

Bei langen Spindeln jedoch, können zusätzlich dynamische Effekte wie Kritische Drehzahl und Schwingungen die maximal zulässige Drehzahl begrenzen. Der Antrieb kann dann nicht einfach beliebig schneller drehen.

Auch die Last beeinflusst die Geschwindigkeit, denn diese kann die zulässige Drehzahl reduzieren. Gleichzeitig muss auch der Bremsvorgang berücksichtigt werden: Die angegebene Maximalgeschwindigkeit wird bei einer kurzen Hubbewegung unter Umständen gar nicht erreicht, bevor der Antrieb wieder abbremsen muss.

Entscheidend ist also, welche Geschwindigkeit unter der konkreten Last, über den benötigten Hub und bei der vorgesehenen Zykluszeit tatsächlich erreicht werden kann.

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Konsequenzen

Fehlende Hubgeschwindigkeit führt zu einer Kettenreaktion

 

Bewegungszeit verlängert sich

Der Antrieb benötigt länger, um die Last über den erforderlichen Hub zu bewegen.

 

Wartezeiten entstehen

Der nächste Prozessschritt kann erst starten, wenn die Last ihre Position erreicht hat.

 

Taktzeit wird überschritten

Die zusätzlichen Bewegungs- und Wartezeiten summieren sich. Die geplante Taktzeit kann nicht mehr eingehalten werden.

 

Maschinenleistung sinkt

Die Maschine kann weniger Zyklen pro Zeit ausführen. Die vorhandene Leistungsfähigkeit der übrigen Prozessschritte wird dadurch nicht vollständig genutzt.

Lösungsprinzip

Geschwindigkeit aus der Anwendung ableiten

Aus Hub und verfügbarer Bewegungszeit ergibt sich zunächst die erforderliche Geschwindigkeit. Anschließend wird geprüft, ob der Antrieb diese Geschwindigkeit bei der vorhandenen Last und über den gesamten Hub erreichen kann.

Hier sind insbesondere Spindelsteigung, zulässige Drehzahl und Einschaltdauer entscheidend. Erst das Zusammenspiel dieser Werte zeigt, ob ein Antrieb für die geforderte schnelle Bewegung geeignet ist.

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Häufige Fragen bei schneller Hubgeschwindigkeit

Dazu haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten

  1. Änderung des Untersetzungsverhältnisses
  2. Änderung der Spindelsteigung
  3. Änderung der Motordrehzahl

Alle Maßnahmen können Sie auch in vielen Standardausführungen bei uns bestellen.

Wenn die geplante Taktzeit nicht erreicht wird, der Hub länger dauert als vorgesehen oder zwischen einzelnen Prozessschritten Wartezeiten entstehen, kann ein Geschwindigkeitsengpass die Ursache sein.

Die maximale Geschwindigkeit gilt nicht zwangsläufig unter allen Betriebsbedingungen. Last, Einschaltdauer, Drehzahl und weitere Anforderungen können die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit begrenzen.

Nicht grundsätzlich. Welche Geschwindigkeit erreicht werden kann, hängt vom gesamten Antriebssystem und den Betriebsbedingungen ab. Eine höhere Drehzahl ist daher nicht automatisch die passende Lösung.

Nein. Die Geschwindigkeit beeinflusst die Dauer der Bewegung. Die Taktzeit umfasst dagegen den gesamten Ablauf und kann zusätzlich von Beschleunigung, Verzögerung, Positionierung und weiteren Prozessschritten abhängen.

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