Branche

Antriebstechnik für die Lebensmittelindustrie

Lineare Antriebe für Maschinen und Anlagen in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion

Wenn Hygiene, Reinigung und zuverlässige Bewegungen zusammenkommen

In der Lebensmittel- und Getränkeproduktion müssen Maschinen regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Hubantriebe kommen dabei meist mit Spritzwasser, Hochdruckreinigung, Reinigungsmitteln oder korrosiven Medien in Kontakt. Gleichzeitig müssen die Antriebe bei einer langen Lebensdauer auch zuverlässig heben, senken, verstellen oder positionieren.

Förderband Lebensmittelindustrie

Rechtliche Bestimmungen

Normen und Hygienerichtlinien geben vor, welche Anforderungen Antriebe in der Lebensmittelindustrie erfüllen müssen.

DIN EN 1672-2 Norm - Hygiene und Reinigbarkeit add remove

Die DIN EN 1672-2 beschreibt grundlegende Anforderungen an Hygiene und Reinigbarkeit von Maschinen und Maschinenkomponenten für die Lebensmittelverarbeitung. Im Mittelpunkt stehen eine hygienegerechte Konstruktion, geeignete Werkstoffe und die Möglichkeit, Maschinen zuverlässig zu reinigen.

Die "European Hygienic Engineering & Design Group" (EHEDG) entwickelt Leitlinien für die hygienegerechte Gestaltung von Maschinen und Anlagen. Ziel ist es, Bereiche zu vermeiden, die schwer zu reinigen sind oder in denen sich Rückstände und Verunreinigungen sammeln. Dazu gehören bspw. gut reinigbare Konstruktionen ohne unnötige Toträume und schwer zugängliche Stellen.

HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und dient dazu, Gefahren für die Lebensmittelsicherheit systematisch zu erkennen und zu kontrollieren. Dabei wird auch die Hygienezone der jeweiligen Anwendung berücksichtigt. Unterschieden werden drei Produktionsbereiche:

  1. Bereich mit geringem Risiko (Low-Risk Zone): Lager, technische Räume oder Bereiche mit verpackten Produkten. Also kein direkter Kontakt zu offenen Lebensmitteln.
  2. Bereich mit mittlerem Risiko (Medium-Risk Zone): Bereiche der Vorbereitung oder Verarbeitung mit einem gewissen Verunreinigungsrisiko.
  3. Bereich mit hohem Risiko (High-Risk-Bereich): Verarbeitung offener oder verzehrfertiger Lebensmittel. Besonders hohe Anforderungen an Hygiene und Vermeidung von Verunreinigungen (bspw. bei Mischbereichen, Verpackungslinien, Lagerbereichen für Milchpulver und Kakao)
Konstruktionsrichtlinien 12
Konstruktionsrichtlinien 13
Hygienebereiche

Rechtliche Bestimmungen

Normen und Hygienerichtlinien geben vor, welche Anforderungen Antriebe in der Lebensmittelindustrie erfüllen müssen.

done DIN EN 1672-2 Norm - Hygiene und Reinigbarkeit add remove

Die DIN EN 1672-2 beschreibt grundlegende Anforderungen an Hygiene und Reinigbarkeit von Maschinen und Maschinenkomponenten für die Lebensmittelverarbeitung. Im Mittelpunkt stehen eine hygienegerechte Konstruktion, geeignete Werkstoffe und die Möglichkeit, Maschinen zuverlässig zu reinigen.

Konstruktionsrichtlinien 12

Die "European Hygienic Engineering & Design Group" (EHEDG) entwickelt Leitlinien für die hygienegerechte Gestaltung von Maschinen und Anlagen. Ziel ist es, Bereiche zu vermeiden, die schwer zu reinigen sind oder in denen sich Rückstände und Verunreinigungen sammeln. Dazu gehören bspw. gut reinigbare Konstruktionen ohne unnötige Toträume und schwer zugängliche Stellen.

Konstruktionsrichtlinien 13

HACCP steht für Hazard Analysis and Critical Control Points und dient dazu, Gefahren für die Lebensmittelsicherheit systematisch zu erkennen und zu kontrollieren. Dabei wird auch die Hygienezone der jeweiligen Anwendung berücksichtigt. Unterschieden werden drei Produktionsbereiche:

  1. Bereich mit geringem Risiko (Low-Risk Zone): Lager, technische Räume oder Bereiche mit verpackten Produkten. Also kein direkter Kontakt zu offenen Lebensmitteln.
  2. Bereich mit mittlerem Risiko (Medium-Risk Zone): Bereiche der Vorbereitung oder Verarbeitung mit einem gewissen Verunreinigungsrisiko.
  3. Bereich mit hohem Risiko (High-Risk-Bereich): Verarbeitung offener oder verzehrfertiger Lebensmittel. Besonders hohe Anforderungen an Hygiene und Vermeidung von Verunreinigungen (bspw. bei Mischbereichen, Verpackungslinien, Lagerbereichen für Milchpulver und Kakao)
Hygienebereiche

Besondere Herausforderungen in der Lebensmittelbranche

Produktionsanlagen in der Lebensmittelindustrie werden häufig mit Spritzwasser gereinigt. In bestimmten Bereichen kommen dabei auch Hochdruckreiniger zum Einsatz. Der Hubantrieb muss entsprechend vor Wasser und Feuchtigkeit geschützt sein.

Bei der Reinigung von Lebensmittelmaschinen kommen je nach Verfahren alkalische oder saure Reinigungsmittel zum Einsatz. Daher sind metallische Komponenten korrosiven Bedingungen ausgesetzt. Hier sind Werkstoff und Oberflächenbeschaffenheit des Antriebs entscheidend.

Die Gefahr besteht, dass von der Maschine eine Verunreinigungsgefahr ausgeht. Etwa durch Schmierstoffe, Abrieb oder andere Partikel, die im Lebensmittel nichts verloren haben. Wichtig ist hier, wo der Antrieb sitzt und welche Teile mit dem Produktbereich in Kontakt kommen.

GROB Antriebstechnik - Antriebe

Herausforderungen meistern - mit passenden Antrieben

Elektromechanische Antriebe decken verschiedene Herausforderungen an Schutzart, Hubgeschwindigkeit, Präzision und Einbau ab.

IP69 - Piktogramm

IP-Schutzklassen von IP54 bis IP69K

Je nach Ausführung stehen verschiedene IP-Schutzarten zur Verfügung, die den Antrieb vor Staub, Spritzwasser und Hochdruckreinigung schützen.

Edelstahl - Piktogramm

Edelstahl und korrosionsbeständige Oberflächen

Je nach Ausführung kommen korrosionsbeständige und rostfreie Werkstoffe wie Edelstahl 1.4301 (V2A) oder 1.4404 (V4A) zum Einsatz und schützen die Antriebskomponenten vor Korrosion.

Lebensdauerschmierung - Piktogramm 2

Lebensdauerschmierung

Wartungsarmer Betrieb ohne regelmäßiges Nachschmieren – ein Vorteil gegenüber hydraulischen Systemen mit Hydrauliköl.

IP-Schutzklassen Übersicht

Vier Antriebe für unterschiedliche Anforderungen in der Lebensmittelindustrie

Alle mit einer hygienegerechten Konstruktion

MINI Antriebe Baureihen

MINI Antrieb

Geeignet für kompakte Anwendungen mit hohen Kräften.

  1. Bis 26 kN
  2. Kompakte Bauweise
  3. IP54, optional IP65
  4. Lebensdauerschmierung
  5. Thermischer Schutz
MINI Antrieb ansehen
Stellantrieb für enge Bauräume

Stellantrieb

Ideal für Anwendungen mit intensiver Reinigung.

  1. IP69K
  2. Bis 7 kN
  3. Für Wasser und Hochdruckreinigung
  4. Überlastschutz durch Rutschkupplung
  5. Bis 72 mm/s
Stellantrieb ansehen
Elektrozylinder in beiden Ausführungen

Elektrozylinder

Geeignet für flexible Einbausituationen und schnelle Bewegungen.

  1. Bis 140 mm/s
  2. IP54
  3. Integrierte Verdrehsicherung
  4. Lebensdauerschmierung
Elektrozylinder ansehen
Spindelaktuator für hohe Bauräume

Spindelaktuator

Für hohe Kräfte und anspruchsvolle Umgebungen.

  1. Bis 100 kN
  2. IP68
  3. Hohe Schutzwirkung
  4. Nur ein Kabel für den Anschluss
  5. Geeignet für hohe Lasten
Spindelaktuator ansehen

Was GROB für Ihre Anwendung realisieren kann

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FDA-konforme Dichtungen

FDA-konforme Dichtungen sind beispielsweise in EPDM, FKM (Viton), Silikon (VMQ/FVMQ) und NBR erhältlich. Die Auswahl richtet sich nach den Anforderungen an Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit sowie den Kontakt mit Wasser, Dampf, Ölen oder Fetten.

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H1-zertifizierte Schmierung

Für die Schmierung setzt GROB das H1-zertifizierte Schmierfett KLÜBER KLÜBERSYNTH UH1 14-151 ein. Das ist ein für die Lebensmittelindustrie geeigneter Schmierstoff.

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Nachweise und Zertifizierungen

Optional können Sie auch entsprechende Nachweise beauftragen. Dazu gehört bspw. ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 für das eingesetzte Material. Dieses muss bereits vor der Fertigung bestellt werden und kann zusätzliche Kosten verursachen, weil das Material speziell für den jeweiligen Auftrag beschafft wird.

Sie haben eine konkrete Anwendung in der Lebensmittelindustrie?

Teilen Sie uns Ihre Anforderungen mit. Wir prüfen die passenden Antriebsmöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Auswahl.
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Philipp Schmalzhaf

Ihr Ansprechpartner, Philipp Schmalzhaf