Bautypen: FEEG, FDEG, DEEG, FEEH

Kugelgewindetriebe mit Endkappen Zirkulation – schnell & leise

Für Anwendungen, die hohe Geschwindigkeiten mit geringer Geräuschentwicklung kombinieren. Unsere Kugelgewindetriebe mit Endkappen Zirkulation erreichen DN-Werte bis 180.000 und sind dank ihrer kompakten, leichten Bauweise ideal für dynamische Positionieraufgaben in CNC-Maschinen, der Elektronikfertigung und der Medizintechnik.

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    Leicht – 18–30 % kleiner als Standard
  • done
    DN-Wert bis 180.000
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    Leise – Minimales Betriebsgeräusch
Kugelgewindetrieb FDEG

Wie funktioniert die Endkappen Zirkulation?

Bei der Endkappen Zirkulation sind an beiden Enden der Mutter jeweils eine Rückführkappe eingelassen. Die Kugeln verlassen nach dem Durchlaufen der tragenden Gewindegänge die Laufbahn und gelangen in die Endkappe auf einer Seite. Von dort werden sie durch einen im Mutterkörper integrierten Längskanal zur Endkappe auf der gegenüberliegenden Seite geführt und treten wieder in die nächste tragende Nut ein.

Diese Umlenkungsart bietet eine besonders flüssige Rückführung. Die Kugeln werden sanft umgelenkt, was die Geräuschentwicklung selbst bei höchsten Drehzahlen auf ein Minimum reduziert.

Wie der DN-Grenzwert sich zusammensetzt, erfahren Sier hier.

Endkappen Zirkulation

Ihre Vorteile auf einen Blick

Häkchen im Kreis

Einfache Wartung

Die Endkappen sind als separate Bauteile von außen zugänglich. Die Rückführeinheiten können bei Bedarf ausgetauscht werden, ohne die Mutter komplett zu zerlegen.

Häkchen im Kreis

Geeignet für mehrgängige Gewinde

Durch die Bauweise mit beidseitigen Endkappen eignet sich diese Zirkulationsart besonders gut für mehrgängige Gewinde. Ideal für Anwendungen, die hohe Vorschübe pro Umdrehung erfordern.

Häkchen im Kreis

Kompakte Bauweise

Dank des flanschlosen DEEG-Bautyps und des reduzierten Außendurchmessers lässt sich die Endkappen Zirkulation besonders gut in enge Bauräume integrieren.

Typische Anwendungen

In der Holzverarbeitung sind hohe Vorschübe gefragt. Die Endkappen-Bauweise ist gut geeignet für Positionierungsanwendungen mit hohen Geschwindigkeitsanforderungen, wie sie in der Holzbearbeitung typisch sind

Bei Bestückungsautomaten für Leiterplatten (SMT) zählt jede Millisekunde. Die Endkappen Zirkulation ermöglicht durch ihre kompakte Bauform und hohe Dynamik extrem schnelle Positionierbewegungen bei niedrigem Geräuschpegel.

In automatisierten Fördersystemen oder Linearmodulen, die große Strecken schnell zurücklegen müssen, sind Kugelgewindetriebe mit Endkappen Zirkulation die erste Wahl.

Während die Schließeinheit oft Schwerlast-Kugelgewindetriebe erfordert, kommen Endkappen-Triebe bei weniger kraftintensiven, aber hochdynamischen Achsen zum Einsatz. Die Bauweise ist gut geeignet für einige Funktionen des Kunststoffspritzgusses

In Bearbeitungszentren werden hohe Eilganggeschwindigkeiten gefordert, um Nebenzeiten zu reduzieren. Die Endkappen Zirkulation ermöglicht durch ihren optimierten Kugelrücklauf extrem hohe Drehzahlen (DN-Wert bis 180.000) bei gleichzeitig geringer Geräuschentwicklung.

Typenübersicht

FEEG – Einzelflanschmutter mit Endkappen Zirkulation

Die FEEG-Baureihe ist die kompakte Standardlösung für Anwendungen mit Flanschmontage. Sie bietet eine hervorragende Kombination aus hoher Dynamik, geringem Gewicht und niedriger Geräuschentwicklung.

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

20 - 80
5 - 20
13,1 - 203
20,5 - 438
308 - 1470

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

FEEG und FEEH Einzelflanschmutter Zeichnung

FDEG – Doppelflanschmutter mit Endkappen Zirkulation

Die FDEG-Baureihe verfügt über zwei gegeneinander vorgespannte Muttern, wodurch das Axialspiel vollständig eliminiert wird. Dies macht sie ideal für hochdynamische Positionierachsen mit wechselnden Lastrichtungen.

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

20 - 80
5 - 20
13,1 - 203
20,5 - 438
460 - 2190

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

FDEG Zeichnung

DEEG – Zylindermutter mit Endkappen-Zirkulation

Die DEEG-Baureihe verzichtet auf einen Flansch und ist als zylindrische Einzelmutter ausgeführt. Sie wird in ein kundenspezifisches Gehäuse integriert und mit Sicherungsringen fixiert. Diese Bauform spart axialen Bauraum und bietet maximale Flexibilität.

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

20 - 80
5 - 20
13,1 - 203
20,5 - 438
210 - 1470

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

Zylindermuttern DEIG und DEEG

DDEG – Doppel-Zylindermutter mit Endkappen Zirkulation

Die DDIG-Baureihe kombiniert die Vorteile der zylindrischen Bauform mit der Vorspannung einer Doppelmutter. Sie besteht aus zwei zylindrischen Muttern, die gegeneinander verspannt sind und über ein Zwischenstück oder eine Spannscheibe verfügen. Somit ermöglicht sie im Vergleich zur Zylindermutter eine reduzierte axiale Nachgiebigkeit sowie ein geringeres Spiel.

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

20 - 80
5 - 20
13,1 - 203
20,5 - 438
460 - 2190

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

Doppelflanschmutter DDIG

FEEH – Hochgeschwindigkeits-Einzelflanschmutter mit Endkappen Zirkulation

Die FEEH-Baureihe ist die optimierte Hochgeschwindigkeitsvariante der Endkappen-Zirkulation. Sie erreicht maximale DN-Werte und ist speziell für Anwendungen mit extrem hohen Drehzahlen und niedrigen Betriebsgeräuschen konzipiert.

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

40
12 - 16
58 - 70,6
108 - 136
786 - 973

Nenn-Ø (mm)

Steigung (mm)

Dyn. Tragzahl (kN)

Stat. Tragzahl (kN)

Steifigkeit K (N/µm)

FEEG und FEEH Einzelflanschmutter Zeichnung

Konstruktions- und Wartungsrichtlinien

texture

Werkstoffe

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Unsere Kugelgewindetriebe werden aus hochwertigen Einsatzwerkstoffen gefertigt. Die Spindeln bestehen aus Vergütungsstahl (nach DIN 17006: 50CrMo4 oder Cf53), die Muttern aus Wälzlagerstahl (GCr15, GCr15SiMn oder 20CrMo). Durch ein präzises Wärmebehandlungsverfahren wird eine gleichbleibend hohe Härte der Laufbahnen von 60 ± 2 HRC erreicht.

Für besondere Anforderungen, z.B. in der Lebensmittel- oder Medizintechnik, sind auf Anfrage auch rostfreie Edelstahl-Ausführungen realisierbar.

Für eine optimale Funktion und lange Lebensdauer beachten Sie bitte folgende Punkte bei der Konstruktion und Montage:

  1. Spindelende: Konstruieren Sie das Spindelende so, dass mindestens ein Ende ein Vollgewinde aufweist. Der Außendurchmesser dieses Endes muss mindestens 0,2 mm kleiner sein als der Kerndurchmesser des Gewindes, um die Mutter montieren zu können.
  2. Ausrichtung: Die Spindelachse muss exakt parallel zu den Führungsschienen ausgerichtet sein.
  3. Lagerung: Bei der Montage sollte die Mutter möglichst nahe am Lager positioniert werden. Bei längerer Lagerung empfehlen wir, die Spindel vertikal aufzuhängen, um ein Durchbiegen durch das Eigengewicht zu verhindern.
  4. Umgebungstemperatur: Der zulässige Einsatzbereich liegt bei –20 °C bis +80 °C.

Die richtige Schmierung ist entscheidend für die Leistung und Lebensdauer Ihres Kugelgewindetriebs.

  1. Schmierstoffauswahl: Die Wahl zwischen Öl- und Fettschmierung erfolgt basierend auf Drehzahl, Umgebungstemperatur und Belastung. Bitte achten Sie darauf, unterschiedliche Schmierstoff-Typen (insbesondere Fette) nicht zu vermischen.
  2. Schmierstoffmenge bei Fett: Als Richtwert für die Fettbefüllung dient etwa ein Drittel des freien Hohlraums in der Mutter.
  3. Schmierstoffmenge bei Öl (Richtwerte): Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Ölmengen in Abhängigkeit vom Spindeldurchmesser. Das Nachschmierintervall beträgt ca. 3 Minuten bei laufendem Betrieb.
Vergütungsstahl für KGTs
Gewindegang Spindel
Schmierung von Hochpräzisions-KGTs - Tabelle

Konstruktions- und Wartungsrichtlinien

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Werkstoffe

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Unsere Kugelgewindetriebe werden aus hochwertigen Einsatzwerkstoffen gefertigt. Die Spindeln bestehen aus Vergütungsstahl (nach DIN 17006: 50CrMo4 oder Cf53), die Muttern aus Wälzlagerstahl (GCr15, GCr15SiMn oder 20CrMo). Durch ein präzises Wärmebehandlungsverfahren wird eine gleichbleibend hohe Härte der Laufbahnen von 60 ± 2 HRC erreicht.

Für besondere Anforderungen, z.B. in der Lebensmittel- oder Medizintechnik, sind auf Anfrage auch rostfreie Edelstahl-Ausführungen realisierbar.

Vergütungsstahl für KGTs

Für eine optimale Funktion und lange Lebensdauer beachten Sie bitte folgende Punkte bei der Konstruktion und Montage:

  1. Spindelende: Konstruieren Sie das Spindelende so, dass mindestens ein Ende ein Vollgewinde aufweist. Der Außendurchmesser dieses Endes muss mindestens 0,2 mm kleiner sein als der Kerndurchmesser des Gewindes, um die Mutter montieren zu können.
  2. Ausrichtung: Die Spindelachse muss exakt parallel zu den Führungsschienen ausgerichtet sein.
  3. Lagerung: Bei der Montage sollte die Mutter möglichst nahe am Lager positioniert werden. Bei längerer Lagerung empfehlen wir, die Spindel vertikal aufzuhängen, um ein Durchbiegen durch das Eigengewicht zu verhindern.
  4. Umgebungstemperatur: Der zulässige Einsatzbereich liegt bei –20 °C bis +80 °C.
Gewindegang Spindel

Die richtige Schmierung ist entscheidend für die Leistung und Lebensdauer Ihres Kugelgewindetriebs.

  1. Schmierstoffauswahl: Die Wahl zwischen Öl- und Fettschmierung erfolgt basierend auf Drehzahl, Umgebungstemperatur und Belastung. Bitte achten Sie darauf, unterschiedliche Schmierstoff-Typen (insbesondere Fette) nicht zu vermischen.
  2. Schmierstoffmenge bei Fett: Als Richtwert für die Fettbefüllung dient etwa ein Drittel des freien Hohlraums in der Mutter.
  3. Schmierstoffmenge bei Öl (Richtwerte): Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Ölmengen in Abhängigkeit vom Spindeldurchmesser. Das Nachschmierintervall beträgt ca. 3 Minuten bei laufendem Betrieb.
Schmierung von Hochpräzisions-KGTs - Tabelle

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