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Warum wir nach über 70 Jahren Unternehmensgeschichte ein eigenes Fachbuch geschrieben haben

Die Frage ist berechtigt: Wie kommt ein mittelständisches Unternehmen auf die Idee ein eigenes Fachbuch zu schreiben? Oder anders gefragt: Was hat der Leser von solch einem Fachbuch? Eine Frage, die sich manche unserer Kunden immer wieder stellen. 

Die Antwort ist recht simpel:
„In der Vergangenheit haben wir immer wieder festgestellt, dass Ingenieure, die bei uns gestartet sind, darüber berichtet haben, dass sie während ihres Studiums kein Fachbuch gefunden haben, in dem das Thema Lineare Antriebstechnik erschöpfend behandelt wird.
Zwar gibt
 es in unterschiedlichen Fachbüchern Abschnitte über Hubgetriebe, Spindelsysteme oder Elektrohubzylinder, aber nirgendwo gibt es diese Informationen in kompakter Form“, 
sagt Gerhard Pfeil, Gesellschafter des Unternehmens, „deshalb haben wir kurzerhand die Entscheidung getroffen, ein eigenes Fachbuch zu schreiben. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für Kunden, Anwender, Konstrukteure und Studenten, die sich stärker in das Thema lineare Antriebstechnik einarbeiten möchten.“

Warum wir das Fachbuch selbst geschrieben haben

Natürlich ist es üblich, ein Fachbuch von einem professionellen Autor schreiben zu lassen. Bei einem Fachbuch ist das allerdings nicht so einfach, denn der Autor muss im Fachgebiet bewandert sein, damit er verständlich über das Thema schreiben kann. Weil wir als mittelständisches Unternehmen aber gewohnt sind, pragmatisch zu denken, war der logische Schritt, dass wir das Fachbuch selbst schreiben.

Gesagt, getan, so begann die Geschichte des ersten Fachbuchs der Grob GmbH Antriebstechnik. Und wer könnte besser ein Fachbuch schreiben als die eigenen Mitarbeiter, die ja tagtäglich im Detail mit diesem Thema zu tun haben? Federführend als Autor waren Philipp Schmalzhaf, der stellvertretende Vertriebsleiter, sowie Ruben Disterheft, ein weiterer Vertriebsingenieur – beide haben übrigens ihre duale Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur bei Grob absolviert. Begleitet wurde das Schreiben zusätzlich von einem ehemaligen Konstruktionsleiter, der lange Jahre in diesem Thema unterwegs war.

Dass das Schreiben eines Fachbuchs neben dem normalen Tagesgeschäft alles andere als einfach ist, mussten die frischgebackenen Autoren recht schnell erkennen.

„Das hat uns schon an unsere Grenzen geführt, neben dem Tagesgeschäft noch an einem Fachbuch zu schreiben, und dabei nicht den Überblick zu verlieren“, sagt Philipp Schmalzhaf, der als stellvertretender Vertriebsleiter so plötzlich zum Autor wurde, „das war nicht mein Plan Autor zu werden, aber jetzt bin ich froh, dass wir diese Herausforderung gemeistert haben. Was uns als Autorenteam besonders geholfen hat: Sich in den Kunden als Anwender hinein zu versetzen und die aus seiner Sicht relevanten Informationen verständlich zu beschreiben.“

Phillipp Schmalzhaf

Dass wir für dieses Fachbuch den renommierten Springer-Verlag gewinnen konnten, freut uns umso mehr. Außerdem waren wir sehr überrascht, dass wir mit diesem Fachbuch direkt mit einem Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek (Katalog der Deutschen Nationalbibliothek) gelandet sind.

Für wen ist dieses Fachbuch geschrieben worden?

Klar ist: Wer ein Fachbuch kauft, sucht keine Unterhaltung, sondern möchte seine Kennt-nisse auf einem bestimmten Fachgebiet erweitern – in diesem Fall auf dem Gebiet der linearen Antriebstechnik. Und wer hat täglich mit Hubgetrieben, Antriebstechnik und Spindelhubgetrieben zu tun? Aus unserer Sicht sind es mindestens zwei Zielruppen, die von diesem Fachbuch profitieren:

Für den Konstrukteur 
Natürlich Konstrukteure aus Planungsbüros und Konstruktionsabteilungen, deren Aufgabe es ist, eine kreative technische Lösung für ein Hebe- oder Förderproblem zu kreieren. Sie brauchen technische Infos und praktische Berechnungsgrundlagen, wenn sie Hubanlagen technisch auslegen. Hilfreich ist es, wenn sie von praktischen Tipps profitieren können, die sie im Fachbuch reichlich finden.

Für Studenten technischer Fachrichtungen
Studenten können zwar in der Fachliteratur sehr viel über die Einzelthemen wie Dynamik, Kinematik, Statik oder Maschinenelemente nachlesen, allerdings finden Sie in diesem „Handbuch der elektromechanischen linearen Antriebstechnik“ alles kompakt und auf einen Blick und die Suche in verschiedenen Fachbüchern erübrigt sich damit. Damit wird den Studenten die Einführung in dieses Thema wesentlich erleichtert.

Worum geht es in diesem Fachbuch?

Natürlich um das Thema lineare Antriebstechnik. Auf knapp 160 Seiten, unterteilt in 10 Kapitel, erhält der Leser eine gute Einführung in die Themen Komponenten der elektromechanischen linearen Antriebstechnik, Bewegungsspindeln und Muttern, Standardhubgetriebe, Hochleistungs-Hubgetriebe Classic, Schnellhubgetriebe, Verteilergetriebe, Verbindungswellen und Kupplungen, Elektrohubzylinder und Antriebsmotoren.

Der Leser wird schnell und verständlich in das Thema eingeführt und lernt, wie er Hubgetriebe und -anlagen sowie Komponenten der Antriebstechnik überschlägig berechnen und richtig dimensionieren kann.

Mit übersichtlichen Darstellungen und Visualisierungen sowie praktischen Beispielen und Versuchsergebnissen aus langjähriger Erfahrung ist das Fachbuch verständlich aufgebaut.

Übrigens, die ersten Ideen für das nächste Fachbuch liegen bereits in der Schublade. Dann geht es darum, das Thema zu vertiefen, also eine Art wissenschaftliche Abhandlung, allerdings aus der Praxis geboren.

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