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Temperaturüberwachung der Hubgetriebe liefert Sicherheit im Sinne von Predictive Maintenance

"Die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) ist ein Schlüsselthema für die produzierende Industrie und eine der Schlüsselinnovationen von Industrie 4.0". Das ist das Ergebnis einer Studie des VDMA, die über 150 namhafte deutsche Maschinenbauer befragt hat. Ralph Lässig, der die Studie auf der diesjährigen Hannover-Messe (2017) vorstellte, geht sogar noch einen Schritt weiter. "Für die Maschinenbauer steht viel auf dem Spiel", sagt Lässig. "Sie müssen deshalb bei Predictive-Maintenance-Lösungen führen."

Früher musste eine Produktionsanlage erst ausfallen, um zu erkennen, dass ein Defekt vorliegt. Heute gibt es die Möglichkeit mit intelligenten Systemen eine Störung bereits zu erkennen, bevor sie auftritt. Die Sicherheit der Anlage wird somit deutlich erhöht.  

Die Vorteile liegen auf der Hand, wenn Kunden mit vergleichsweise geringem Aufwand Ihre Maschinen und Produktionsanlagen schützen können, somit Ausfallzeiten reduzieren, die Produktionssicherheit und zudem die Lebensdauer der Maschinen erhöhen können.

Unsere Hubgetriebe laufen sicher und stabil bis zu einer Betriebstemperatur von ca. 80-90°C. Wenn diese Temperatur überschritten wird, droht exponentieller Verschleiß für die Komponenten im Getriebe.

Denn eine überhöhte Betriebstemperatur deutet auf folgende Ursachen hin:

  • überhöhte Einschaltdauer.
  • Überlast.
  • Mangelschmierung.
  • Verspannung im System.

Bleibt das Getriebe weiterhin im Einsatz, drohen ernsthafte Gefahren bis zum Zerstören wichtiger Komponenten. Im schlimmsten Fall muss das Getriebe dann komplett ersetzt oder aufwändig instandgesetzt werden.  

 

 

Für den Kunden bedeutet dies:

  •   Ausfallzeiten seiner Anlage.
  •   Zusätzliche Kosten für Instandhaltung bzw. neues Getriebe sowie Ein- und Ausbau

Eine vorausschauende Wartung sorgt für Abhilfe und erhöht die Sicherheit der Anlage

Vorausschauend warten heißt kritische Zustände überwachen und proaktiv reagieren. Das geht ganz einfach durch den Einsatz von Temperaturmessstreifen. Die selbstklebenden Messpunkte werden zur Temperaturkontrolle auf das Getriebegehäuse geklebt und reagieren auf Temperaturanstiege innerhalb von 2 bis 3 Sekunden mit einem Farbwechsel. Die Verfärbung des Messstreifens tritt bei 82°C ein.

Warum gerade 82°C? Bei einer Gehäusetemperatur von 82°C erreicht die Temperatur im Innern des Getriebes einen Wert, bei dem das Standardfett seine Schmierleistung verliert und so einen erhöhten Verschleiß der Komponenten zur Folge hat.  

Die Färbung des Messstreifens ist irreversibel: Ist die Temperatur einmal überschritten, entfärbt sich der Temperaturmessstreifen nicht mehr, selbst wenn die Temperatur wieder sinkt. So lassen sich Temperaturschwankungen auch im Nachhinein noch feststellen.

Jedes neue Hubgetriebe ist standardmäßig mit dieser Lösung ausgestattet.

Intelligente Temperaturüberwachung mit Sensorik

Natürlich können wir die Temperatur im Hubgetriebe auch gerne mit entsprechender Sensorik permanent überwachen. Der Sensor kommuniziert dann direkt mit Ihrem IT-System. Sobald eine Temperatur von 82°C erreicht wird, löst das IT-System einen Alarm aus, damit ein Mitarbeiter vor Ort prüfen kann, warum die Temperatur im Hubgetriebe angestiegen ist.

Service und Sicherheit gehen Hand in Hand

Mehr Sicherheit für Ihre Maschinen und Anlagen bedeutet weniger Ausfallzeiten, Wartungskosten und unvorhergesehene Überraschungen im Produktionsablauf. Optimieren Sie deshalb Ihre Anlagen mit vorausschauender Wartung. 

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